Das magische Quadrat der chinesischen Kosmologie besteht aus den ersten 9 Zahlen. Diese sind so angeordnet, dass sie, in jeder möglichen Reihe innerhalb des Quadrats zusammengezählt, die Zahl 15 ergeben:
4 9 2
3 5 7
8 1 6
Diese kompakte Zahlenordnung wurde, so die Legende, einst von einem großen Schamanenkönig bei einer Meditation auf dem Rücken einer Schildkröte entdeckt. Dies klingt rätselhaft, ist aber naheliegend, wenn man weiss, dass das Orakellesen aus den Panzern der heiligen Schildkröte eine wichtige Aufgabe der alten Schamanen war.
Schon damals waren die Menschen offenbar auf der Suche nach der Formel für alles. Wir suchen heute mit LHC und Hubble, damals suchte man mit den Mitteln des Geistes und der Natur: Meditation und Naturbeobachtung.
Aus dem magischen Quadrat wurden von daoistischen Weisen zahlreiche kosmische Bezüge heraus-, bzw, hineingelesen, die teilweise heute noch die Grundlage der traditionellen Feng Shui Praxis darstellen.
Eine bekannte und moderne Anwendung des magischen Quadrats im Feng Shui ist das sog. 3-Türen-Bagua. Hier werden, vereinfacht dargestellt, den Zahlen Lebenswünsche zugeordnet, und als Ausgangs-, bzw, Eingangspunkt die Zahl 1 gewählt. So ist die Zahl 1 Ausgangspunkt der Reise und gleichzeitig der Eingang des Objekts. Die 2 steht für Beziehungen, da die 2 in der Lebensreise unseren ersten Kontakt nach Außen, also die Mutter symbolisiert, usw.
Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, ebenfalls ein Bagua zu kreieren, nämlich eins für die Entwicklung von Projekten. Jede Zahl des magischen Quadrats entspricht also einer Projekt-Phase.



Falls statt dem Bagua nur ein schwarzes Quadrat angezeigt wird, dann hat der LHC wahrscheinlich wieder mal zugeschlagen. Einfach einmal draufklicken, dann erscheint die Grafik
.
[...] tausend Worte. Das muss die Devise von Astro-Bloggerin Maria sein. Wie keine zweite schafft sie es, hochkomplexe Strukturen dank übersichtlicher Grafiken auf einfache Art und Weise zu [...]