… hier auch das Rezept fürs improvisierte Früchtebrot.
Da waren noch so Reste von Trockenfrüchten aus einer idealistischen ich-misch-mein-Müsli-jetzt-selber Phase. Datteln, Aprikosen, Cranberrys, ein paar Rosinen, Johannisbeeren. Die und etwa die gleiche Menge Mandeln (waren ca. 200 g, eine angebrochene Packung) habe ich vor ein paar Tagen übergossen mit einem Rest Cointreau aus der Hausbar meiner Tochter, sowie Strohrum. Den wollte sie auch loswerden, aber normaler Rum geht natürlich genauso. Die Früchte nicht ganz mit dem Allohol bedecken, sonst bleibt zuviel von dem Zeug nachher übrig. Nur bis zur Hälfte, und ein paar Tage einweichen lassen. Zwischendurch immer wieder mal umrühren, probieren, und sich nicht umhauen lassen.
Wenn es ans Teigrühren geht, kann die eingeweichte Fruchtmischung so lange schon mal in einem Sieb über einer Schüssel abtropfen, denn die abgetropfte hocharomatische Flüssigkeit wird natürlich mitverwendet.
Übrigens keine Sorge bezüglich einem Alkoholgehalt des fertiggebackenen Früchtebrots: Alkohol verdampft bei Hitze sehr schnell.
Die Früchte werden nach dem Einweichen backfähig verpackt, in einen normalen, nicht zu schweren Hefevollkornteig. Aus Dinkel, es kann auch Roggen beigemischt sein. Z.B. aus 500-600 g Dinkelvollkornmehl, 1 Päckchen frischer oder trockener Hefe, etwas (Soja/Reis-) Milch, 1-2 Löffeln Butter und einem Ei.
Vorteig: Ein Drittel des Mehls wird mit Milch und der Hefe in einer grossen Schüssel zu einem zähen Teig verrührt, etwas Ahornsirup oder Zucker (keinen Honig, der bremst die Hefe) mit dazu hilft der Hefe beim Starten.
Die Mischung bleibt erstmal eine Stunde, bedeckt mit dem restlichen Mehl und einem Tuch, an einem warmen Ort stehen, so dass sich der Vorteig in Ruhe entwickeln kann. Küchenfenster und Türe zu, Hefeteig mag keine Zugluft.
Dann werden das restliche Mehl, die weiche Butter, das Ei, die restliche Einweichflüssigkeit der Früchte mit dazu gemischt. Alles zu einem Teig kneten. Wenn der Teig klebt, mehr Mehl dazu. Er ist ideal, wenn er nicht mehr am Tisch kleben bleibt beim Kneten. Wenn er zu zäh und zu trocken ist, wieder befeuchten. Hier gibts keine Mengenangaben!
Wenn der Teigknödel perfekt ist, wird er auf dem Tisch zu einer dicken runden Platte ausgerollt. Die abgetropfte Frucht-Mandelmischung wird mit 1-2 Eßlöffeln Mehl überstäubt. Auf der Teigplatte wird die Mischung verteilt, und die Platte aufgerollt. Vorsichtig durchkneten. Nicht zu lange, die Früchte sollen nicht zerreißen oder vermantschen. 1-2 Früchtebrote formen und nochmal 1-2 Stunden aufgehen lassen. Bei ca. 200 ° C backen. Am Schluss mit Ahornsirup und / oder flüssiger Butter bestreichen, ev. noch ein bisschen nacharomatisieren mit ein paar Tropfen Rum. Abgekühlt in Folie verpacken und durchziehen lassen.
Hält sich theoretisch mindestens bis zum Karnevals-Katerfrühstück…. wird aber mit Sicherheit vorher verputzt sein…
Element? Erde, Erde, Erde….


Hello, from Toronto, Canada
Just a quick hello from as I’m new to the board. I’ve seen some interesting posts so far.
To be honest I’m new to forums and computers in general
Mike