In vielen Quellen wird das Geburtsdatum von Isaac Newton als 25.12.1642 angegeben. Dies beruht auf dem damals noch in England gültigen julianischen Kalender.
In einer Quelle konnte ich sogar eine Uhrzeit finden: 1:30 Uhr.
Gregorianisch wurde Newton am 4.1.1643 geboren. Im folgenden Text setze ich die Doppelstunde 1-3 Uhr voraus.
| Stunde | Tag | Monat | Jahr | ||||
| Geburt | 1:00 | 4 | Jan | 1643 | |||
| Himmelsstamm | Yin-Feuer | Yang-Metall | Yang-Wasser | Yang-Wasser | |||
| Erdzweig | Ochse | Hund | Ratte | Pferd | |||
| Stunden | Tages | Monats | Jahres | ||||
| säule | säule | säule | säule |
Isaac Newton war eine Yang-Metall Persönlichkeit (Himmelsstamm des Tages). Metall, das im Winter (=Wasser) geboren wurde.
Metall im Winter braucht Feuer und Erde, um die Kälte auszugleichen. Insbesondere das Yin-Feuer auf der Stundensäule (=Feuer-Büffel) war sehr günstig für ihn. Durch Verbindungen der Erdzweige („Tiere“) konnten noch mehr Feuer (Verbindung: Pferd+Hund) sowie Erde (Verbindung: Ratte+Büffel) entstehen.
Lebensverlauf – Zeitzyklen:
1. Zyklus: Wasser-Büffel ca. 1643 – 1653
In der chinesischen Astrologie wandert der Mensch durch 10-Jahres-Abschnitte. Newtons erster 10-Jahres-Zyklus war der Wasser-Büffel. Dieser verstärkte die in seinen Säulen angelegte Kühle des Winters. Der Wasser-Büffel entspricht einem kalten Klima, das für ihn nicht förderlich war.
Auch sein „Tier des Tages“, der Hund, verträgt sich nicht gut mit dem Büffel.
Newtons Leben begann in schwierigen und einfachen Verhältnissen. Sein Vater – er hieß ebenfalls Isaac – starb kurz vor seiner Geburt und hinterliess eine gutgehende Landwirtschaft, die Isaac später einmal übernehmen sollte. Als er zwei Jahre alt war, heiratete seine Mutter erneut und gab ihn zur Großmutter in die Pflege. Erst im Alter von 10 Jahren kehrte er nach Hause zurück. Die Trennung von seiner Mutter soll für ihn traumatisch gewesen sein. Das Verhältnis zu seinem Stiefvater war schwierig.
2. Zyklus: Holz-Tiger ca. 1653 – 1663
Im zweiten 10-Jahres-Zyklus übernahm der Holz-Tiger das Regiment. Der Tiger verbindet sich mit dem Pferd und dem Hund zu einer starken Feuer-Freundschaft. Newtons Begabung wurde von einem Onkel und einem Lehrer erkannt, er wurde gefördert. Ebenso wurde klar, dass er zum Beruf des Landwirts nicht geeignet war. Es wurde entschieden, dass er nicht Bauer werden musste, wie es eigentlich von seiner Mutter für ihn vorgesehen war, sondern weiter zur Schule gehen durfte.
3. Zyklus: Holz-Hase 1663 – 1673
Nach seiner schulischen Ausbildung 1665 musste Newton sich zwei Jahre lang aufs Land zurückziehen, weil in der Stadt Cambridge die Pest ausgebrochen war. In diesen zwei Jahren – im 3. Zyklus des Holz-Hasen – legte er den geistigen Grundstein seiner wissenschaftlichen Karriere. Er begann, sich mit höherer Mathematik zu beschäftigen und eröffnete sich damit eine neue Welt. Die Mathematik war sein Weg, seiner einzigen großen Liebe, der (beweisbaren) Wahrheit, näher zu kommen. Er entwickelte die Infinitesimalrechnung und nannte sie zunächst „Methode der Fluxionen“.
Newton wurde weiterhin gefördert. Der Hase steht dem Hund freundlich gegenüber und fördert sein inneres Feuer. Eine in Newtons Bazi angelegte Verbindung ins Holz (Yin-Feuer der Stunde verbindet sich mit Yang-Wasser des Monats zu Holz) konnte fruchtbar werden, und das Übermass an kaltem Wasser (rationale Erkenntnis, Wahrheitssuche) ableiten. Newton interessierte sich nicht nur für die Mathematik, er beschäftigte sich ebenso mit theologischen Fragen und mit Alchimie. Immer ging es ihm dabei darum, Glaubensdogmen einer rationalen Wahrheitsprüfung zu unterziehen.
In den wichtigen Jahren 1665 – 1667 waren die Jahres-Einflüsse die Holz-Schlange, das Feuer-Pferd sowie die Feuer-Ziege. Alle drei Erdzweige spielen in seinem Bazi eine wichtige Rolle: Die Schlange stärkte sein Metall durch Verbindung mit dem Büffel, das Feuer-Pferd verband sich mit dem Hund, und die Ziege war der Schlüssel zur Metall-Schatzkammer des Büffels.
In den Jahren ab 1669 kam ein starker Metall-Einfluss durch die laufenden Jahre hinzu. Newton erhielt einen Lehrstuhl für Mathematik. In den folgenden Jahren erfand er das Spiegelteleskop und stellte es 1672 der Royal Society vor.
Newton gehört zu den bedeutendsten Wissenschaftlern, die jemals gelebt haben. Auf allen wissenschaftlichen Gebieten, in denen er tätig war, hat er Bahnbrechendes geleistet.
Die Wissenschaft als rationaler Erkenntnisweg wird dem Element Wasser zugeordnet. Das Konstruieren, Entwickeln und Experimentieren gehört zum Element Holz (Wachstum), das Newton zunächst nicht in seinen 4 Säulen vertreten hatte. Er konnte das Element Holz im Lebensverlauf durch starke Holzphasen (Holz-Tiger und Holz-Hase) im Alter von 11 – 31 Jahren nutzen und zur vollen Blüte bringen, denn die dazu notwendigen Elemente Wasser und Feuer waren vorhanden. Durch die gleichzeitig vorhandene Erde wurde der Elemente-Kreislauf geschlossen und für die Metall-Tagesdominante Newtons vollständig nutzbar gemacht.
So entstand aus einem zunächst schwierigen, kühlen Ausgangsbild eine Lage, in der ihm alle Elemente, selbst die potenziell schädlichen, in Verbindungen dienten.
Newton konnte auch ein sehr unangenehmer Mensch sein. Er hatte Konstellationen von „Zusammenstoss“ und „Bestrafung“ in seinen Erdzweigen, was ihm einerseits die zur Genialität notwendige innere Spannung verlieh, aber den Umgang mit ihm oftmals schwierig, für Konkurrenten sogar gefährlich machte. Er verstand sich als kompromissloser und prinzipientreuer Wahrheitssucher (Metall, Wasser) und stand ebenso kompromisslos hinter Gesetz und Ordnung – sofern sie der Wissenschaft, oder auch seinen Interessen dienten. Er war von gnadenlosem Ehrgeiz getrieben und fürchtete nichts mehr als starke Kritiker oder Konkurrenten.
4. Zyklus Feuer-Drache 1673 – 1683
Der Drache stiess mit seinem Hund-Erdzweig des Tages zusammen, eine schwierige Verbindung. Newton stand unter dem Vorwurf, seinem Wissenschaftler-Kollegen Hooke, einer führenden Persönlichkeit der Royal Society, wissenschaftliches Material entwendet und in einem Buch über Optik verarbeitet zu haben. Obwohl sich die beiden Kontrahenten äußerlich gütlich einigten, hielt Newton die Veröffentlichung des Buches bis zum Tod Hookes im Jahr 1703 zurück.
Nach einem weiteren wissenschaftlichen Streit 1678 und dem Bruch einer für ihn wichtigen Freundschaft erlitt Newton einen Nervenzusammenbruch. Im Jahr darauf starb seine Mutter und er zog sich schließlich mehrere Jahre aus der Öffentlichkeit zurück.
5. Zyklus Feuer-Schlange 1683 – 1693
1683 wechselte Newtons Lebensverlauf von der Holz- auf die Feuer-Flanke. Gleichzeitig stärkte die Verbindung von Schlange und Büffel sein Metall.
Das Element Feuer repräsentiert in seinem Bazi den Umgang mit Macht und mit Widersachern, da Feuer Metall kontrolliert. Das Element ist für ihn positiv, so lange es nicht zu stark wird. In seinen Säulen ist es vorhanden, jedoch durch die Jahreszeit Winter in schwacher Position. Zusätzlich steht es in einer Wandlungsverbindung ins Holz. Dies legt nahe, dass es Newton immer wieder gelang, Widersacher zu unterwerfen (Metall kontrolliert Holz). Er verwaltete seine Ämter und Angelegenheit mit Prinzipientreue und hoher Loyalität zum Gesetz, scheute sich jedoch auch nicht, Konkurrenten zu schaden, um sie aus dem Weg zu räumen. Er verstand es, aus Auseinandersetzungen seinen Vorteil zu ziehen.
1687 erschien „Mathematische Grundsätze in der Naturwissenschaft“, eines der bedeutendsten Werke der Wissenschaftsgeschichte.
6. Zyklus Erd-Pferd 1693 – 1703
1696 wurde Newton Aufseher des Londoner Münzamts und 1699 Direktor der Königlichen Münze. Finanziell hatte er nun ausgesorgt. Das Erd-Pferd brachte die für ihn wichtigen Elemente Feuer und Erde. Er nahm sein Amt sehr ernst, sein hartes Vorgehen gegen Falschmünzer war berüchtigt. 1701 gab er seine Professur auf, womit seine wissenschaftliche Karriere beendet war.
7. Zyklus Erd-Ziege 1703 – 1713
Die Erd-Ziege war der Schlüssel zur „Schatzkiste“ des Metalls, den Büffel in der Stundensäule. 1703 wurde er zum Präsident der Royal Society ernannt. Für seine politischen Verdienste (Stärkung der Münze) wurde er 1705 zum Ritter geschlagen.
Diese Lebenphase ist ein schönes Beispiel für das Konzept der „Schatzkiste“ in der chinesischen Astrologie. Die 4 Elemente Feuer, Holz, Wasser und Metall haben ein „unterirdisches Reservoir“ in den Erdzweigen Hund, Ziege, Drache und Büffel. Für die Metall-Tagesdominante Newtons ist diese „Schatzkiste“ der Büffel. Es ist sehr günstig, wenn die Schatzkiste der Tagesdominante in den 4 Säulen angelegt ist, doch auch der Schlüssel ist dafür notwendig: Dies ist jeweils der Erdzweig, der der Schatzkiste gegenüber liegt.
8.+9. Zyklus Metall-Affe, Metall-Hahn 1713 – 1727
Newton wechselte nun auf die „Metallflanke“ seines Lebensverlaufs. Da sein Metall in der Grunddisposition mit wenig direkter Unterstützung angelegt war, war diese Stärkung für ihn recht günstig, jedoch durch den Rückgang der anregenden Feuereinflüsse nicht mehr so kreativ und kämpferisch. Er konnte das, was er sich erarbeitet hatte, erhalten und die Früchte seiner Arbeit ernten. Das Amt als Präsident der Royal Society behielt er bis zu seinem Tod 1727.

